Das beschämende Verhalten der Christen in Deutschland
Welt Online hat einen bemerkenswerten Artikel über das beschämende Verhalten der Christen in Deutschland/Europa online gestellt. Der Autor “Thomas Schmidt” findet in seinem Artikel genau die richtigen Worte, zu einem, wie ich es nenne, Phänomen unter den Christen, vor allen Dingen in Deutschland. Es scheint fast so, als würde es viele Christen in Deutschland nicht interessieren, wie es unseren Glaubensbrüdern in anderen Ländern ergeht!
Ein Ausschnitt:
[message type="info"]Vor dem Sturz des Diktators Saddam Hussein haben im Irak deutlich mehr als eine Million Christen gelebt. Sie waren seit alters her hier. Man kann das Land, aus dem Abraham stammt, als ein Urland des Christentums bezeichnen. Seit 2000 Jahren leben Christen hier. Jetzt zählt der Irak noch 400.000 bis 500.000 Christen, ihre Zahl nimmt ständig ab. Denn die Mordtat vom 31. Oktober war nur der monströse Höhepunkt einer ganzen Kette von Christenverfolgungen, die seit dem Jahr 2003 im Gange sind[...]
Man sollte denken, dass uns das etwas anginge. Zum einen ganz allgemein. Zu Recht haben wir ein waches Gefühl für Verletzungen von Menschenrechten entwickelt. Minderheiten, sagen wir, müssen wo auch immer ihre Rechte haben, und es ist nicht tragbar, dass religiöse Gruppen ihres Glaubens wegen verfolgt werden. Aber auch im Besonderen könnte uns das elende Schicksal der Christen im Irak etwas angehen. Denn ohne Zweifel gehört – ob wir nun gläubig sind oder nicht – das Christentum zu unserem Erbe[...]
Wir sind von ihm, von seinem Menschenbild geprägt. Unsere Vorstellung von der Unverletzlichkeit des Individuums hat nicht nur, aber auch christliche Wurzeln. Ein Glaube, der Nächstenliebe fordert und so großen Respekt vor dem Anderen aufbringt, dass er sogar die Feindesliebe wenn nicht predigt, so doch für wünschenswert hält: Ein solcher Glaube ist in einer notorisch kriegerischen, notorisch von Egoismus, Gewalt und Übervorteilung geprägten Welt etwas Kostbares, etwas, dessen Bewahrung lohnenswert sein müsste[...]
Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.
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Aber nicht nur die meisten Christen hierzulande stecken die Köpfe in den Sand, auch die meisten Medien, vor allen Dingen die öffentlich-rechtlichen Sender verweigern sich rigoros der Berichterstattung über die Verfolgung von Christen in Ländern wie dem Iran, Irak, Pakistan, der Türkei, Nigeria usw.
Auch innerhalb der vielen christlichen Blogs wird kaum über diese Themen geschrieben oder diskutiert, selbst die Versuche von uns, Via-Dolorosa, Kontaktaufnahme zwecks gemeinsamen Austausches mit christlichen Boggern, scheitert seit Beginn dieses Blogs, viele weigern sich vehement!
Röm 10,9-10: Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden!
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Philiper 2.5 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr “eines” Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid.
Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
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Das Feuer der Verfolgung brennt auf der Erde, es reicht schon der Besitz einer Bibel, um einen einzelnen zu entflammen. Ihr könnt weiter schweigen und über das Leid unserer Brüder und Schwester hinwegsehen. Damit folgt ihr aber nicht den Worten Jesu, der für unserer aller Erlösung gestorben ist! Ergebt Euch nicht in dieser Schwäche, sonder erhebt Eure Stimmen laut und kräftig!
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Steht doch oben!
Ja ! Ein Ende muss sein mit dem Schweigekartell ! So traurig es ist: die verheerenden Anschläge in Alexandria waren das Topthema in allen wichtigen Zeitungen, TV-Nachrichten etc. Nur für einen Tag, aber immerhin ist JETZT die Zeit, wo Journalisten, Gemeinden und Öffentlichkeit die Chance haben, die Dringlichkeit der Situation zu begreifen, oder von uns erklärt zu bekommen ! Nutzen wir diese Chance !
Denn auch wir wenigen hier in Berlin haben die “Faxen dicke”, also keine Lust mehr, von Pastoren und “engagierten Christen” mit Ignoranz für das Leid der Christen in der Welt abstrafen zu lassen !
Der Artikel in der Welt und viele andere Hinweise haben vielleicht schon Breschen in die Mauer des Schweigens gebrochen.