Wer den Taufschein ausfüllt, unterschreibt damit sein Todesurteil
Christliche Konvertiten
13 Menschen aus Iran und Afghanistan ließen sich zum Osterfest in Mülheim taufen. Ihr offenes Bekenntnis zum Christentum hat aber auch Kehrseiten: „Wer den Taufschein ausfüllt, unterschreibt damit sein Todesurteil“, sagt Daniel Bazgar vom Verein der zum Christentum konvertierten Moslems. Und, die Zahl der Konvertiten in Deutschland wächst!
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Religiös verfolgten Menschen Hilfe bieten Der Verein der zum Christentum konvertierten Moslems (CKM) wurde 2006 in Warendorf von Daniel Bazgar gegründet. Bazgar lebte als wohlhabender Kaufmann im Iran, regelmäßig reiste er geschäftlich nach Deutschland. Um 2000 floh Bazgar aus religiösen Gründen über Kroatien und die Türkei in die Bundesrepublik, und ließ dabei seinen Besitz und zunächst auch seine Familie zurück. Vor der kroatischen Küste wurde das Flüchtlingsboot zerstört.
Der Kaufmann kam nur mit seinem Leben an Land. Bazgar baute sich hier eine neue Existenz auf, seine Frau und Kinder reisten ein paar Jahre später nach. Sein Verein will religiös verfolgten Menschen Hilfe bieten und über den Islam und Christentum aufklären: „Viele kennen ihre Religion nur auswendig, aber wissen nicht, was sie bedeutet“, meint Daniel Bazgar. Mit sieben Menschen, die sich zum Christentum bekannten, begann der Verein CKM, bis heute hat er über 1000 Menschen in ihrer Entscheidung unterstützt, den Glauben zu wechseln.
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