IGFM: Menschenrechte und Minderheitenpolitik
Schlechte Noten für den EU-Beitrittskandidaten Türkei [IGFM]
Termin: Donnerstag, 10. Mai 2012 Beginn: 11:00 UhrOrt: CVJM Hotel, Graf-Adolf-Straße 102, 40210 Düsseldorf
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der EU-Beitrittskandidat Türkei stellt sich gerne als Mittler zwischen Ost und West dar – und dennoch werden dort täglich Menschenrechte verletzt. Besonders davon betroffen sind ethnische und religiöse Minderheiten, wie Kurden, Aramäer, Aleviten und Armenier. Wie sind Ungleichbehandlungen und Menschenrechtsverletzungen mit dem EU-Beitritt zu vereinbaren? Ist die Türkei auf dem Weg, die gemeinsamen Werte der europäischen Gemeinschaft zu akzeptieren, oder bewegt sie sich in die entgegengesetzte Richtung? Wir laden Sie herzlich zu unserer Pressekonferenz in Düsseldorf ein.
Ihre Gesprächspartner sind:
Azat Ordukhanyan, Vorsitzender des Zentralrats der Armenier in DeutschlandDie Leugnung des Genozids und die aktuelle Lage der armenischen Gemeinde
Abdullah Demirbas, Bürgermeister von Sur/Diyarbakır und „Fall“ der IGFMStrukturelle Repressionen gegen Kurden in der Türkei am Beispiel der kurdischen Sprache und kurdi-schen politischen Gefangenen
Osman Güden, Stv. Vorsitzender des Zentralrates der Yeziden in Deutschland.Die Yeziden in der Türkei – der Vertreibungsdruck hält an
Sabri Alkan, Assyrisch Demokratische Organisation (ADO) WiesbadenAramäisch – die (noch immer) durch ein Lehrverbot diskriminierte Kultursprache
Martin Lessenthin, Sprecher des Vorstands der IGFMDie Türkei auf dem Weg in die EU? Voraussetzungen aus Sicht der Menschenrechtler
Die Pressekonferenz endet gegen 12:00 Uhr. Bitte teilen Sie uns auf dem beigefügten Antwortformular mit, ob wir Sie in Düsseldorf erwarten können.
Rückantwort
bitte an 069 – 420 108 – 33 oder per eMail an kampagnen at igfm.de
IGFM – Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Borsigallee 9
60388 Frankfurt am Main
Fax 069 – 420 108 – 33
eMail: kampagnen at igfm.de
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