Über Via Dolorosa

Die Via Dolorosa [lat. Der schmerzhafte Weg, Leidensweg] [arabisch ‏طريق الآلام‎ tariq al-alam] ist eine Straße in Jerusalem. Sie führt durch die Altstadt vom Löwentor [oder Stephanstor] zur Grabeskirche, die an jenem Ort steht, wo Jesus ins Grab gelegt wurde

Seit einigen Jahren wird es für Christen weltweit immer gefährlicher, ihren Glauben auch in der Öffentlichkeit zu leben. In vielen Ländern ist es sogar lebensgefährlich, sich zum Christentum zu bekennen.  Wir hier in Deutschland bekommen in der Regel nicht viel davon mit. Die hiesige Presse, Politik und auch die Kirchen gehen selten auf dieses Themengebiet ein.

Dank einiger Organisationen, wie zum Beispiel “Open Doors “, wird aber die Öffentlichkeit immer aufmerksamer und wir hören und sehen, was in der Welt den Christen widerfährt, die wegen ihres Glaubens im Untergrund leben müssen. Sie werden verfolgt, gedemütigt und ermordet. Vor einiger Zeit sind wir auf einen älteren Appell aufmerksam geworden, den die “Internationale Gesellschaft für Menschenrechte” im Jahr 2008 an den Botschafter der Republik Iran gerichtet hatte.  Dort ist unter anderem zu lesen:

Zitat
Vor kurzem erst wurden 13 Priester auf bestialische Weise getötet. Die Geistlichen wurden bei lebendigem Leib in Teile zersägt, so berichtete ein irakischer Christ, der nach Jordanien flüchten konnte und er schilderte, wie Muslime einen Priester in sieben Teile geschnitten hätten. Ein Christ sammelte die Leichenteile eines Priesters, barg sie in einer Decke, ließ den Leichnam im Krankenhaus zusammennähen und bestattete ihn. Vielfach würden sich die Christen nicht mehr trauen, die zerstückelten Leichenteile ihrer Glaubensbrüder aufzusammeln, weil man diese anschließend manchmal auch mit Sprengsätzen versehen würde.

Diese Art von Berichten findet man aber nicht nur über den Irak. Auch im Iran, Indonesien, Nordkorea, Saudi-Arabien, Usbekistan, Indien, Kenia und in sehr vielen anderen Staaten werden Christen verfolgt, eingesperrt oder ermordet. Die Freiheit, an den Gott zu glauben, den man aus freiem Willen gewählt hat, diese Freiheit gibt es nicht in allen Ländern. Aber auch in Deutschland gibt es immer mehr Misstrauen gegenüber Christen, auch diesem Thema werden wir uns widmen.

Wenn aber Christen tatsächlich eine große Gemeinschaft sind, müssen wir diesen Menschen helfen und ihnen ein Gesicht geben. Wir dürfen nicht länger weg schauen oder einfach nur dabei zuschauen, wie ihnen Unrecht geschieht. Das Ziel muss sein, dass die ganze Welt uns zuhört und aufmerksam wird auf das Unrecht, das diesen Menschen geschieht!

Via Dolorosa ist keine islamkritische Plattform und wir lehnen jede Art von Rassismus/Faschismus ab. Die Menschenrechte und das „Neue Testament“ sind für uns die Richtschnur für eine freie und demokratische Welt. Wir wenden uns  gegen politischen und religiösen Extremismus, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und die Ausgrenzung von Minderheiten.

Joh 15,12 – Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleich wie ich euch geliebt habe.

 

 

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  1. Nina
    Nina04-01-2012

    “Via Dolorosa ist keine islamkritische Plattform und wir lehnen jede Art von Rassismus/Faschismus ab”

    Dafür schreibt ihr aber viel über den Islam, auch sehr kritisch!

Folgendes moechten wir in unserem Kommentarbereich nicht Lesen:

  • Rassismus und Hasspropaganda
  • Aufforderungen zu Gewalt gegen Personen, Institutionen, oder Unternehmen
  • Beleidigungen in jeglicher Form, insbesondere gegen die verschiedenen Religionsgruppen

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